Top
Image Alt

Geschichte

Geschichte

Die Geschichte von einem Müller der zum Teufel wurde
Man schrieb das Jahr 1652.
Der Dreißigjährige Krieg hatte seine Spuren hinterlassen,
die Pest wütete in Europa und die Menschen litten Hunger.
Es war eine harte, entbehrungsreiche Zeit in der ein Müller mit seinem Weibe und seinem Kind im Brombachtal lebte.
Fünf Mal hatte die Müllersfrau einem Kind das Leben geschenkt,
vier Mal musste sie es innerhalb des ersten Lebensjahres zu Grabe tragen.
So war Ihre Tochter, inzwischen fünf Jahre alt, ihr ganzer Stolz
Der Müller indes fand nicht recht Freude an ihr,
was sollte er schließlich mit einem Gör,
das ihn nicht bei der Arbeit unterstützen konnte und für das er eine teure Aussteuer bezahlen musste, um sie später zu verheiraten.
Seinen Verdruss darüber ertränkte er jeden Abend im Wirtshaus.
Als er eines Abends den Weg nach Hause zu seiner Mühle suchte und an einem Baum austrat, hörte er eine Stimme, die nicht von dieser Welt zu sein schien.
Erst dachte er, der Schnaps würde ihm Halluzinationen bescheren, aber dann blickte er in eine widerliche Fratze, zu der diese Stimme gehörte.
Er war starr vor Schreck, doch was diese Stimme ihn sagte, klang so verlockend, das er alle Angst vergaß.
Geld versprach sie ihn, unendliche Reichtümer, wenn er nur seine Seele an ihn verkaufte.
Am nächsten Abend sollte er sich an dieser Stelle wieder mit ihm treffen um das „Geschäft“
zu vollziehen.
Dann sah der Müller die gehörnte, bocksbeinige Gestalt von dannen ziehen.
Zu Hause angekommen, weckte er sofort sein Weib und erzählte die frohe Kunde,
das sie nie wieder Not und Hunger leiden müssten.
Sie traute ihren Ohren nicht und verbot ihm, sich mit dem Teufel einzulassen.
Der Müller aber hatte in seiner Habgier seinen Verstand verloren und übergab noch in der selben Nacht seine Mühle, in der sein Weib und seine Tochter schliefen, den Flamen, die nichts hinterließen als Asche und Rauch.
Am folgendem Abend ging er wohlgemut ins Wirtshaus, und anschließen dem selben Weg wie am Vorabend.
Er wartete an der vereinbarten Stelle auf seine Entlohnung, aber der Teufel lachte nur.
Er hatte schon bekommen wonach er verlangt hatte.
Von diesem Tag an ward der Müller nie mehr gesehen.
Aber über Jahrzehnte und Jahrhunderte erzählte man sich immer wieder diese Geschichte von einem seltsamen Mischwesen, halb Mensch, halb Tier, das sich im Brombachtal herumtreibe.
Wie viele alte Sagen, geriet diese auch in Vergessenheit.
Als jedoch in den 1970er Jahren im Brombachtal, im Zuge der Bauarbeiten für das neue fränkische Seenland,viele alte Mühlen abgerissen wurden, berichteten einige Altvorderen von den Bauarbeiten,
die die Baustelle verließen und nie wiederkehrten, weil sie glaubten, sie hätten den Teufel persönlich gesehen.
Wer weiß, was dort aufgeschreckt wurde…………
Die Brombachseer Seenteufel versuchen durch ihre Gewänder und Masken dieses Wesen darzustellen

You don't have permission to register